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Gold: Fazination und Anlage für Krisenzeiten

Goldschmuck  / Bild Nr. 21950975
Goldschmuck | ©: VRD - Fotolia

Seit jeher fasziniert das edle Metall Gold die Menschheit. Da es zu den ersten Metallen gehört, die von Menschenhand verarbeitet wurden, wird das seltene Gold seit Jahrtausenden für rituelle Zwecke und Gegenstände und als Schmuck verwendet. Seit dem sechsten Jahrhundert vor Christi Geburt ist seine Funktion als Zahlungsmittel dokumentiert. Der sogenannte Goldstandard definierte über lange Phasen der menschlichen Geschichte den Wert der jeweiligen Währungen und bis zum heutigen Tag gilt Gold als sicherer Hafen für Geldanleger, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Dabei ist es einerlei, dass es seltenere und wertvollere Metalle und Materialien, etwa Platin oder Edelsteine, gibt, Gold ist der Maßstab aller Dinge.

Goldanlage  / Bild Nr. 36677265
Goldanlage | ©: Simone Voigt - Fotolia

Seit Anbeginn der Geschichtsschreibung darf Gold als eine Antriebsfeder für menschliche Entwicklungen gelten. So trug beispielsweise der inflationär sinkende Goldgehalt in den Münzen maßgeblich dazu bei, dass das römische Weltreich ins Straucheln geriet und schließlich zerbrach. Mehr als ein Jahrtausend später war es die Gier nach dem seltenen Metall, die gleichermaßen Glücksritter als auch Abenteuerer in die Neue Welt reisen ließ und dort ganze Imperien zum Einsturz brachte. Die spanischen Eroberer suchten das sagenhafte Goldland Eldorado und fanden die mächtigen Reiche der Atzteken und Inka zu Fall. Und die schier unermesslichen Reichtümer aus der Neuen Welt machten schließlich Spanien zu einem Weltreich, in dem die Sonne nicht unterging.

Goldfunde in Kalifornien lösten im 19. Jahrhundert in den USA eine wahre Massenwanderung in den Sonnenscheinstaat Kalifornien aus und begründeten damit nicht zuletzt die spätere Vormachtstellung der USA in der westlichen Welt während des 20. Jahrhunderts.

Obwohl das Gold als Zahlungsmittel in internationalen Wirtschaftskreisläufen an Bedeutung abgenommen hat, gilt der Goldpreis nach wie vor als sicheres Anzeichen für die wirtschaftlichen Aussichten. Denn nicht nur Banken und große Anleger, sondern auch kleine Sparer investieren gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten gern in das wertbeständige Gold. Die gängigen Gold Anlageformen sind neben Goldmünzen und Barren auch Schmuck, der oft einen Wert hat, der dank der kunstvollen Verarbeitung oft einen Wert hat, der über dem reinen Wert des verwendeten Materials liegt. So mancher Anleger dürfte dabei noch die kollektive Erinnerung an die „große Depression“ in den 1920er Jahren im Hinterkopf haften. Damals hatte das Bargeld schon an Wert verloren, sobald man es in die Hand bekam. So manche Familie konnte sich damals nur mit dem Versetzen des Familienschmucks über die Hungerjahre retten.

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