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Hund kaufen - worauf sollte man achten?

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Hunde | ©: Monkey Business - Fotolia

Hundewelpen sind einfach nur süß. Und wenn Kinder und Hunde über Jahre hinweg gemeinsam aufwachsen, entwickelt sich oft bald schon eine Freundschaft zwischen Tier und Mensch, die zu Gefährten werden, die gemeinsam durch dick und dünn gehen.

Allerdings gilt es vor dem Hundekauf einiges zu beachten. Der wichtigste Aspekt für die Eltern dürfte sein, dass den Kindern nichts passieren kann, sie legen Wert auf familienfreundliche Hunde. Grundsätzlich kann zwar jeder Hund als familienfreundlich eingestuft werden, denn ob Mensch und Hund friedlich zusammenleben können, hängt in erster Linie von der Erziehung des Tieres ab. Allerdings sollten sie vermeiden, Rassen mit einem hohen Aggressionspotential, also beispielsweise Kampfhunde oder Jagdhunde, zu kaufen. Sie können aufgrund ihrer genetischen Veranlagung verschiedene Signale falsch deuten, sodass es leicht zu Verletzungen kommen kann. Ein Jagdhund etwa deutet spielerisches Weglaufen nur allzu leicht als Aufforderung zur Jagd, während eine Rasse, die als Kampfhund eingestuft wird, manche Signale schon als Bedrohung einstuft. Deshalb gilt auch bei friedfertigen Hunden generell: Eltern sollten ihre Kinder nie mit den Hunden alleine lassen.

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Hunde | ©: Mat Hayward Photography - Fotolia

Zudem ist ein Hund kein Spielzeug, das nach Lust und Laune gekauft wird. Der Hund ist ein klassisches Rudeltier, er braucht also seine Bezugsmenschen, die auch ausreichend Zeit für ihn haben. Länger als sechs Stunden am Stück sollte kein Hund allein gelassen werden.

Die künftigen Hundehalter sollten im Vorfeld unter anderem abklären, ob sie die artgerechte Haltung gewährleisten können. Denn ein aktiver Hund, der viel Auslauf braucht, verkümmert auf Dauer in einer kleinen Wohnung, wenn er sich nicht im Garten nach Herzenslust austoben kann. Natürlich soll in der näheren Umgebung auch die Möglichkeit bestehen, dem Hund genügend Auslauf zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist es, bereits im Vorfeld zu klären, ob man den Urlaub mit Hund organisieren kann oder ob zumindest die Versorgung des Tieres im gewohnten Umfeld gewährleistet ist.

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Hunde | ©: Andy Dean Photography - Fotolia

Auch der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle. Der Hund braucht nicht nur regelmäßig Futter und eine entsprechende Ausstattung an artgerechten Spielsachen. Im Laufe der Zeit können sich Kosten ansammeln, die man vorher nicht im Kalkül hatte. Hundesteuer, Impfungen und regelmäßige Wurmkuren und Kosten für den Tierarzt sind dabei nur einige Posten.

Ein besonderes Augenmerk sollten potenzielle Hundekäufer auf den Züchter legen. Eine gute Anlaufstelle sind Hundeklubs, in welchen die Züchter organisiert sind. Denn mit einem Welpen, der von einem Züchter stammt, der die Hunde in Massenhaltung hält, dürfte der Besitzer künftig wenig Freude haben.

Weitere Infos rund um den Hund auf www.hunde-praxis-tipps.de.

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