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Haartransplantation: Welche Möglichkeiten gibt es bei Haarausfall?

Haarausfall ist ein Problem, das vor allem Männer betrifft, das aber massiv. Allein in Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen unter dem Haarausfall. Doch seit einigen Jahren lässt sich dieses - in erster Linie kosmetische - Problem mit Haarverpflanzungen lösen. Weil beim altersbedingten Haarausfall meist ein gesunder Haarkranz zurückbleibt, kann sogar das eigene Haupthaar verpflanzt werden.

Experimente seit dem 18. Jahrhundert

Der Haarausfall ist meist erblich bedingt und macht ganzen Generationen von Männern zu schaffen. Die ersten Experimente mit dem Verpflanzen von Hautteilen wurden bereits im 18. Jahrhundert gemacht. Einen Durchbruch in der Transplantationstechnik gelang 1939 in Japan. Hier wurden erstmals gesunde Hautteile verpflanzt, die auch an der neuen Stelle erfolgreich neues Haar produzierten. Allerdings war diese Methode in erster Linie für Brandopfer gedacht. Erst ab den 1960er Jahren wurde weitergeforscht, um die Folgen des ererbten Haarausfalls auszugleichen. Seit Mitte der 1980er Jahre werden Haartransplantationen von zahlreichen Ärzten angeboten.

Die Verfahren der Haartransplantation

Bei der Punchtechnik werden etwa vier Millimeter durchmessende Hautteile verpflanzt.

Am häufigsten wird in Deutschland die Mini/Micrografts-Methode angewendet. Hier werden dem gesunden Haarkranz komplette Hautstreifen entnommen und an den vom Haarausfall betroffenen Stellen eingepflanzt. Üblich ist es auch, die natürlichen Büschel in sogenannte Follikulare Einheiten zu teilen und anschließend zu transplantieren.

Die Follicular Unit Extraction gilt als modernste Methode der Haartransplantation. Dabei werden bis zu vier Haare einzeln entnommen und verpflanzt. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass auch Körperhaare für die Verpflanzung eingesetzt werden können. Diese haben allerdings meist eine andere Farbe und Struktur als das natürliche Haupthaar.

Was kostet eine Haartransplantation?

Welche Kosten auf die Betroffenen zukommen, lässt sich erst nach einer gründlichen Untersuchung feststellen. Diese richten sich nämlich in erster Linie nach der erforderlichen Zahl der Transplantate. Allerdings bieten auch viele Kliniken im Ausland diesen Eingriff, der nicht von der Krankenkasse übernommen wird, an. Diese sind teilweise erheblich günstiger als deutsche Kliniken.

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