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Tourenrad, Reiserad oder Fitnessrad?

Fahrradtour  / Bild Nr. 25529333
Fahrradtour | ©: DOC RABE Media - Fotolia

Das Fahrrad oder Velo, wie es die Schweizer nennen, geht auf die Erfindung von Karl Drais zurück. Denn ohne seine Draisine, die er selbst Laufmaschine bezeichnete, gäbe es wohl das zweirädrige, mit Muskelkraft angetriebene, Fahrzeug heute nicht. Welches sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Ob nun Mountainbike, BMX-Rad oder Sport-Rad, das Fahrrad wird überall genutzt. Als Fortbewegung in der Stadt oder für eine Landpartie durch die Natur.

Das Tourenrad, heute auch oft Citybike, oder als Stadt-Rad bezeichnet, wird hauptsächlich im sogenannten Alltag benutzt und hat mit radsportlicher Betätigung nichts gemein. Diese Art Fahrrad, wozu auch das Hollandrad gehört, hat einen Gepäckträger und meist auch einen angehängten Einkaufskorb. Seine Hauptmerkmale sind das aufrechte Sitzen auf einem gepolsterten, gefederten Sattel, wie auch Schutzblechen am Hinterrad und über der Kette.

In der Regel haben Tourenräder keine Kettenschaltung, sondern eine Nabenschaltung (eine Gangschaltung, die in der Nabe am Hinterrad eingebaut ist) und breite Reifen. Als Zubehör einen Dynamo zum Betreiben von Vorder- und Rücklicht. Sie gehören zu den weitverbreiteten Rädern und haben, neben Reiserädern, das höchste Gewicht. Oftmals wird das Reiserad als Tourenrad betitelt, doch ist das falsch. Denn Reiseräder sind für andere Gegebenheiten und Einsätze konzipiert.

Der Unterschied zwischen Tourenrad und Reiserad besteht in der Konstruktion des Rahmens, für den stabileres Material verwendet wird. Außerdem hat es einen längeren Radstand. Die Möglichkeit sicher zu fahren und zu bremsen, besteht auch noch, wenn das Reiserad mit etwa 50 kg Gepäck beladen ist, das meist auf zwei Gepäckträgern vorne und hinten verteilt wird. Wobei das kleinere Gewicht (bis 12 kg) vorne und das größere hinten (bis 40 kg) befestigt wird.

Mountainbiker in den Alpen  / Bild Nr. 35577500
Mountainbiker in den Alpen | ©: VRD - Fotolia

Für ganz sportliche Radler führt ein 1.100 km langer Radweg von Flensburg nach Danzig, der es ermöglicht sämtliche Ostseestrände auszuprobieren und dort zu verweilen, wo es am Schönsten ist. Um den Adrenalinspiegel mal wieder so richtig ansteigen zu lassen, ist eine Fahrt mit der Achterbahn im Hansapark Sierksdorf genau das Richtige. Für Hobbyornithologen bietet sich das Wasservogelreservat Wallnau auf der Insel Fehmarn an. Hier ist es möglich, die gefiederten Freunde aus versteckten Hütten heraus zu beobachten.

Öfter mal etwas Neues

Nachdem es so viele Fahrradtypen gibt, u. a. Tourenrad, Trekkingrad, Reiserad oder Mountainbike, braucht der Mensch nun ein ganz besonderes Fitnessrad. Welches im Zuge der Fitnesswelle aus einer Mischung Rennrad und Mountainbike entstanden ist. Für diejenigen, für die Fahrräder wie auch Autos einfache Fortbewegungsmittel sind, wahrscheinlich etwas unverständlich, wo es doch schon Rennräder und Mountainbikes seit Langem gibt. Doch hat auch dieses Fitnessbike seinen erfüllenden Sinn und Zweck.

Zumindest schon mal für die Personen, die sich nicht gerne beim Kräftemessen in diversen Fitness Studios zuschauen lassen oder es leid sind jeden Tag dieselbe Strecke zu joggen.

So können sie sich auf ihr Fitnessrad schwingen, das zwar aussieht wie ein normales Rennrad, aber beim genauen Betrachten kleiner ist und ein anderer Lenker wird benutzt. Jedoch ist der Sattel auch nur für den Einsatz einer kurzen Strecke geeignet, eben nur für den Frühsport.

Aber die Schaltung mit 21 Gängen lässt erahnen, dass es ebenso möglich ist, bergauf, im gängigen Gelände oder auf Waldwegen zu radeln. Auf öffentlichen Straßen jedoch sollte das Fitnessbike sich nicht blicken lassen, da die üblichen Schutzbleche, Leuchten, Gepäckträger meist fehlen und es daher nicht erlaubt ist. Auf jeden Fall, wem das Ergometer im Hause nicht genügt, kann dieses gegen ein Fitnessbike austauschen.

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