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Computerspiele: eines der attraktivsten Hobbies überhaupt

Die Forscher, die in den 1950er Jahren an verschiedenen Möglichkeiten experimentierten, Spiele auf dem Computer umzusetzen, hätten sich wohl nie träumen lassen, dass sie damit den Grundstein für eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des 21. Jahrhunderts legen. Zunächst handelte es sich um einfache Spiele wie Dame oder Tennis for Two, die lediglich an den Großrechnern der Universitäten gespielt werden konnten. Doch seitdem Computer ab den 1970er Jahren auch für normale Bürger erschwinglich wurden, entwickelte sich die Spielewelt mehr als rasant.

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Computerspiele
©: goldencow_images - Fotolia

Natürlich sind die Computerspiele im Zuge der technischen Entwicklung immer ausgefeilter geworden, sodass heute nahezu jedes Genre vom klassischen Adventure über Sportspiele bis hin zu sogenannten Shootern eine Vielzahl von Spielen zur Auswahl steht.

Allein oder gemeinsam am Computer spielen?

Den Spielefreunden der ersten Generationen hat es natürlich am meisten Spaß gemacht, gemeinsam mit ihren Freunden zu spielen und zu versuchen, mehr Punkte zu machen, als die anderen. Wer lieber im Team spielt, hat hierzu heute auch wesentlich mehr Möglichkeiten: So war der sogenannte E-Sport während des 20. Jahrhunderts eher Insidern bekannt. Doch mittlerweile werden in nahezu allen großen Städten regelmäßig E-Sport-Wettbewerbe und sogar -Meisterschaften ausgetragen.

Bei den Wettbewerben organisieren sich die Spieler in sogenannten Clans und treten im Mehrspielermodus des jeweiligen Spieles an. Während sich Freizeitspieler hierbei eher im sportlichen Wettkampf messen wollen, gibt es inzwischen aber auch Turnierspiele, bei welchen Preisgelder ausgeschüttet werden. Sehr oft spielen diese Teams in Ligen wie etwa der Elektronik Sports League. Hier erwarten die Spieler Preisgelder bis zu einer Höhe von 500.000 Euro.

Haben Computerspiele negative oder positive Auswirkungen auf die Spieler?

In dieser Frage scheiden sich die Geister, denn es kommt sehr stark darauf an, wie intensiv gespielt wird – bei Jugendlichen natürlich auch darauf, dass die Spiele altersgerecht gewählt werden. So kann eine übertriebene Nutzung von Computerspielen durchaus zu Konzentrationsschwächen oder Halluzinationen führen, weil die intensive Nutzung in aller Regel mit Schlafentzug einhergeht. Ebenso sind Schäden an den Augen und Nerven sowie durch einen Bewegungsmangel bedingte Haltungsschäden möglich.

Andererseits werden durch Computerspiele aber auch die Feinmotorik, die Gedächtnisbildung, die räumliche Orientierung und das strategische Denken geschult. Ebenso gefördert wird auch die Wahrnehmung visueller Details. Aufgrund dieser positiven Effekte wurden mittlerweile spezielle Spiele entwickelt, welche in der Medizin zum Einsatz kommen. Unter anderem werden Computerspiele bei Schlaganfall- und Schmerzpatienten sowie bei Demenzerkrankungen in der Therapie genutzt.

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