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Seis am Schlern

Einer der traditionsreichsten Urlaubsorte in ganz Tirol ist das 1.700-Einwohner-Dorf Seis am Schlern in der Gemeinde Kastelruth. Ideale Bedingungen bietet Seis am Schlern und seine Umgebung im Sommer Wanderern und Bergsteigern. Im Winter lockt das Skigebiet der Seiser Alm Skifahrer und Langläufer. Viele Hotels, wie zum Beispiel das Hotel Diana bieten ihren Gästen vielfältige Angebote, die den urlaub zum Genuß werden lassen.

Die Umgebung

Seis am Schlern ist auf einer Höhe von gut 1.000 Metern eingebettet in das Schlerngebiet. Dieses liegt südlich von Gröden und umfasst die Seiser Alm und den Schlern. Dieser 2.563 Meter hohe Berg gilt zusammen mit den Spitzen des Santner und des Euringer als das Wahrzeichen von Südtirol.

Die 57 Quadratkilometer große Seiser Alm ist Europas größte Hochalm auf einer Höhe von 1.680 bis 2.350 Metern. Zusammen mit dem Rosengarten und dem Schlern bildet der Westen der Alm den Naturpark Schlern-Rosengarten.

Im Sommer ist dieses Wintersportgebiet bei Wanderern beliebt. Auf dem 2006 fertiggestellten Hans-und-Paula-Steger-Weg können die Besucher von Compatsch nach Salina wandern. Auf Informationstafeln können sie sich über die Kultur und Landschaft Südtirols informieren.

Sehenswert

Museen

Im Dorf St. Oswald liegt das Kastelruther Bauernmuseum. Anhand der Exponate erleben die Besucher den bäuerlichen Alltag in früheren Zeiten.

Den Alltag der Schüler in früheren Zeiten konserviert das Schulmuseum Tagusens. Zu sehen gibt es neben der historischen Einrichtung des Klassenzimmers auch verschiedene Lehrmaterialien.

Mehr als 200 verschiedene Kräuter werden im Bauernhof "Pfelter" bei St. Oswald angebaut. Sie werden für Kräuterkissen, Tees und Kräutersalz verwendet.

Burgen

Über Seis am Schlern thront die Burgruine Hauenstein auf einer Höhe von etwa 1.273 Metern. Sie wurde vermutlich im 12. Jahrhundert errichtet. 1367 wurde sie von Eckhard von Villanders erworben. Sein Enkelsohn, Oswald von Wolkenstein, erbte zunächst einen Teil der Burg und wurde 1427 alleiniger Besitzer. Nachdem die Burg im 15. und 16. Jahrhundert erweitert wurde, verfiel sie ab dem 17. Jahrhundert zusehends.

Etwa einen Kilometer östlich von Hauenstein liegt die Ruine der Burg Salegg. Sie wird ebenfalls im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt. Damals wurden die Herren von Salegg in den Stand von Ministerialien erhoben. Ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts wurde die Burg Salegg aufgegeben, teilweise wurde das Baumaterial anderweitig genutzt. So sollen Altar und Glocke der Burgkapelle in die Seiser Maria-Hilf-Kirche gebracht worden sein.

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